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  • Zehn Schüler*innen unserer Q1 haben sich mit Frau Köhnen und Herrn Preukschat auf den Weg nach Kopenhagen gemacht, um an einem MUN (Model United Nations) am Rysensteen-Gymnasium teilzunehmen. Bei der Veranstaltung werden die Komitees der Vereinten Nationen nachgestellt und wichtige, aktuelle, politische Themen debattiert, um am Ende eine entsprechende Resolution zu verabschieden. Dabei wird auch hoher Wert sowohl auf den Dresscode als auch auf Wortwahl und Kommunikationsformen der teilnehmenden Diplomat*innen gelegt. Unsere Schüler*innen waren neben vielen weiteren internationalen Teilnehmenden die „Delegates of France“ und „Delegates of Denmark“ jeweils im United Nations General Assembly First Committee, dem Security Council, dem United Nations Environment Programme sowie dem United Nations Human Rights Council, in welchen unterschiedliche Themen und Probleme, wie die Redefreiheit und Medienzensur, der Kashmir Konflikt, ökologische Nachhaltigkeit sowie der Krieg in der Ukraine diskutiert wurden. Sie haben Reden gehalten, Fragen anderer Delegationen beantwortet und waren Teil von inszenierten Pressekonferenzen. Zwei Tage lang mussten sie die Interessen, Werte und Meinungen eines Landes vertreten, mit denen sie persönlich in einigen Punkten eventuell nicht übereinstimmten. Dennoch meisterten sie diese Herausforderung hervorragend und einer unserer Delegierten, Sebastian Meyer-Hubbert ist sogar als „Best Delegate“ des United Nations Environment Programme geehrt worden.
    Insgesamt haben sich unsere Schüler*innen gut geschlagen und besondere Erfahrungen gesammelt. Sie wären jederzeit wieder dabei!

    Selinay Gülsoy

  • Building Bridges 

    Deutsch – Israelischer Jugendaustausch

    Unsere Welt ist digital vernetzt, aber keine WhatsApp-Nachricht und kein Instagram ersetzen persönliche Begegnung. Das gilt auch im deutsch-israelischen Jugendaustausch. Seit 2009 führt die deutsche Auslandsgesellschaft diesen Austausch durch. Die deutschen und israelischen Jugendlichen leben dabei in beiden Ländern in Gastfamilien und nehmen gemeinsam an einem Begegnungsprogramm und verschiedenen Workshops teil. Thematisiert werden während des Jugendaustausches der Holocaust in Deutschland und Europa, jüdisches Leben und der jüdisch-arabische Dialog in Israel sowie die Fragen „Wie können Vorurteile gegenüber Juden abgebaut werden und sich Jugendliche für die deutsch-israelische Verständigung einsetzen?“ 

    Wer kann teilnehmen? Jugendliche (15-18 Jahre)

    Wann findet der Austausch statt? 25. Juni -  08. Juli 2022 (in diesem Zeitraum 11 Tage) in Dortmund, 01.–12. Oktober 2022 in Israel.

    Haben wir euer Interesse geweckt? Weitere Informationen über den Programmablauf, Voraussetzungen und die Anmeldung findet ihr in diesem Flyer. INFOFLYER.

  • Hallo zusammen!

    Ich wollte erzählen, wie es mir so in Kanada ergeht. Vielleicht kann ich den ein oder anderen dafür begeistern.

    Ich denke es ist am Interessantesten, wenn ich von meinem Aufenthalt bisher berichte.

    Ein paar Wochen bevor ich nach Kanada geflogen bin, habe meine Gastfamilie in Thunder Bay in Ontario bekommen. Danach haben wir uns direkt zu einem Zoom-Meeting verabredet. So konnten wir uns schon vorher ein bisschen kennenlernen. Der erste Eindruck war schon super! Der Flug von Frankfurt war dann super anstrengend und stressig, da ich in Toronto umsteigen musste, mein Gepäck abholen musste um es dann direkt wieder einzuchecken, Einreiseformalitäten allein ausfüllen und noch einen PCR-Test machen musste. In letzter Sekunde habe ich noch meinen Anschlussflug bekommen. 

    Als ich dann angekommen war musste ich erstmal für 2 Wochen in eine Quarantäne-Familie. In dieser Zeit ist nichts Spannendes passiert, da ich dort leider ziemlich isoliert war. Als ich danach in meine richtige Gastfamilie gekommen bin, war alles gut. Meine Quarantäne war endlich vorbei und ich konnte endlich wieder eine richtige Unterhaltung führen. Das hat mir sehr gutgetan. Meine Gastfamilie ist wirklich sehr nett und kümmert sich gut um mich.

    Ich habe einen älteren Gastbruder, Tyler, der leider fast nie zuhause ist, da er schon arbeiten geht. Mein Gastvater Sean lebte seiner Kindheit oft bei seiner Oma, die auch aus Deutschland kam und daher möchte er, dass ich mit ihm im letzten Monat sein Deutsch verbessere.

    Meine Gastmutter Leanne ist auch super, sie kümmert sich gut um mich und wir kochen immer zusammen. Ich gehe hier in Thunder Bay auf die Hammarskjöld Highschool. Unser Maskottchen ist der Wikinger. Jede Schule hat hier ein anderes Maskottchen.

    In der Schule war ich die ersten Tage ziemlich verschlossen und schüchtern. Ich hatte immer Sorge, dass mein Englisch zu schlecht sei um mit den anderen zu sprechen. Die darauffolgenden Tage bekam ich Heimweh, da ich meine Familie, meine Freunde, sogar meine kleine Schwester nicht um mich hatte. Ab diesem Zeitpunkt war mir klar: Die kanadischen Mitschüler suchen nicht aktiv nach neuen Freunden, daher musste ich die Sache in die Hand nehmen. Nach ein paar Wochen wurde es immer einfacher, da ich mich mehr getraut habe meine Mitschüler anzusprechen.

    Hier gibt es hier viele Sportarten, in denen die Schulen gegeneinander antreten. Zum Beispiel: Football (American football), Fußball, Badminton, Cross Country Running, Basketball, Golf spielen, Badminton, und noch viele weitere.

    Ich fände es eine gute Sache, wenn wir auch so etwas an unserer Schule hätten. Dabei kann man sehr gut neue Freunde finden und vielleicht ein neues Hobby anfangen.

    Durch meinen Eintritt ins Cross Country Running Team, habe ich Scott, der auch bei mir im Mathekurs ist, und Mathieu kennengelernt und mich mit beiden angefreundet. Mathieu ist auch ein Exchange Student und kommt aus Genf, in der französisch-sprachigen Schweiz.

    Cross Country Running ist in Kanada ein beliebter Sport. Es ist ein Querfeldein-Lauf und daher anstrengender als Joggen auf befestigten Wegen. Mit dem Laufen konnte ich mir gut die Zeit vertreiben und hatte auch Spaß daran, mich sportlich nochmal ein wenig zu verbessern.

    Aufgrund der Temperaturschwankungen endete die Saison leider schon nach 6 Wochen. Es ist jetzt einfach zu kalt. Inzwischen schneit es öfter und wir haben jetzt schon Minusgrade.

    Jetzt habe ich mich zum Curling angemeldet. Das ist sowas ähnliches wie Eisstockschießen und auch eine beliebte Sportart in Kanada.

    Nach Weihnachten beginnt Badminton in der Halle. Darauf freue ich mich schon! Skifahren möchte ich auch noch lernen, solange ich noch hier bin.

    Das Schulsystem ist hier für mich ziemlich ungewöhnlich. In einem Semester (5 Monate) wählt man jeweils nur vier Fächer. Ich habe Academic Math, food and nutrition (Ernährung), Tech und Healthy Living/Physical education(Sport) gewählt. Der Unterricht geht von 9:30 bis 16 Uhr. Mittagspause ist von 12-12:45 Uhr. Nach der Schule kommt dann noch der Sport, den man zusätzlich gewählt hat. 

    In der Schule kann man sich gut und auf gleicher Augenhöhe mit den Lehrern unterhalten, so als ob sie deine Freunde wären. Das ist sehr viel lockerer als in Deutschland.

    Das Bussystem ist wahnsinnig schlecht, die Busse fahren kreuz und quer um alle Leute fast vor deren Haustür abholen. Ich fahre 45 min. für ca. 5 km zu meiner Schule. 

    In meiner Freizeit am Wochenende treffe ich mich mit meinem Freund Mathieu und wir spielen Tischtennis oder Billard bei ihm im Keller. Manchmal treffen wir uns auch in einer Gruppe von Austauschschülern und spielen Spiele zum Beispiel Werwolf. Letzte Woche war ich mit meiner Gruppe im Kino, der Film war zwar nicht gut, aber immerhin habe ich etwas unternommen.

    Die letzten Tage hat es geschneit und ich hoffe auf eine weiße Weihnacht (die ich 100% bekommen werde).

    Viele GrÜße aus Thunder Bay und bis bald!

     

    Cross Country Running und unserer. Sport/Gym Raum. 

    Dies sind ein paar Räume in meiner High-School

    Die letzten Tage (5.12.21) gab es einen sehr starken Schneesturm und ich musste viel Schneeschaufeln. Einen Schneemann habe ich noch nicht gebaut, da es viel zu kalt ist (-20 °C).