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Erasmus+-Projekt: Qualitätsiegel im Schulbereich für das HHG „Die Welt im Klassenzimmer – Ausbau digitaler Medien im Unterricht“ Empfehlung

Elf Lehrerinnen und Lehrer des Heinrich-Heine-Gymnasiums haben sich im Schuljahr 2018/19 auf den Weg zu verschiedenen Zielen in Europa gemacht, um sich im Bereich des Einsatzes von digitalen Medien im Unterricht fortzubilden. Finanziert wurden diese Reisen durch ein Erasmus+-Projekt.

Im November 2017 wurde auf einer Lehrerkonferenz ein Projekt zur Digitalisierung des Unterrichts vorgestellt. Für einen modernen Unterricht war es neben der Ausstattung der Räume mit Beamern und der Klassen mit IPads auch notwendig sich damit auseinander zu setzen, welche neuen pädagogischen Möglichkeiten sich daraus für den Unterricht ergeben. Damit war deutlich geworden, dass sich das Kollegium weiter fortbilden muss.

Daraus formierte sich eine Projektgruppe von elf Lehrerinnen und Lehrern, die sich auf den Weg machen wollten, ihre Fähigkeiten in diesem Bereich zu erweitern. Ein Antrag  beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) wurde gestellt und im Mai 2018 kam die gute Nachricht, dass das Projekt und die Fördergelder bewilligt wurden. Mit der Antragstellung, Koordination des Projektes und der Verwaltung des Budgets wurde Frau Born beauftragt. Innerhalb eines Schuljahres wurden Fortbildungen in Irland, Italien, Griechenland, Türkei, Portugal und Frankreich (Guadeloupe) besucht. Das neu erworbene Wissen wurde in einer Pädagogischen Konferenz an das Kollegium weiter gegeben und wird auch weiterhin in kleinen Fortbildungen verbreitet.

Neben neu erworbenem Wissen zur Nutzung von digitaler Technik berichten die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen aber besonders begeistert von der großartigen Erfahrung mit Lehrerinnen und Lehrern aus ganz Europa zusammen zu arbeiten und sich auszutauschen. Es gab viele Gespräche über die unterschiedlichen Schulsysteme und die verschiedenen Bedingungen in den einzelnen Ländern. Trotz vieler Unterschiede gab es aber auch viele Gemeinsamkeiten und alle einte die Begeisterung über ein geeintes Europa, das solche Treffen möglich macht. Aus den neuen internationalen Kontakten ergaben sich auch schon Anfragen für gemeinsame internationale Projekte, von denen sich vielleicht auch einige in Zukunft verwirklichen lassen.

Auch wenn das Projekt beendet ist und die Reisen und Fortbildungen der Lehrerinnen und Lehrer beendet sind, so geht es doch weiter. Jetzt profitieren die Schülerinnen und Schüler von der Wissenserweiterung des Kollegiums, denn durch den Einsatz digitaler Medien erhält nun die Welt Einzug im Klassenzimmer.

Der Abschlussbericht des Projektes wurde mit 85 von 100 möglichen Punkten bewertet. Wir freuen uns über die tolle Nachricht, dass das HHG mit dem „Erasmus+ - Qualitätssiegel im Schulbereich“ ausgezeichnet wird. Damit gilt unser Projekt als Beispiel guter Praxis im Hinblick auf Projektdurchführung, Ergebnisse und Qualitätskriterien

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