Unterricht (11)

Religionsunterricht

Welche besonderen Perspektiven bietet der Religionsunterricht heute?

Die Religionszugehörigkeit und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Religionen bilden die kulturelle Basis und Identität vieler Menschen. Religionsunterricht trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler eine eigene Wertehaltung entwickeln, sie kritisch überprüfen und Brücken des Respekts, des Verständnisses und Miteinanders aufbauen.

Je mehr Kinder und Jugendliche übereinander wissen, desto besser klappt das Zusammenleben. Auch im Mittelpunkt des Religionsunterrichts stehen Kenntnisse über Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Sie sollen im Religionsunterricht reflektiert und mit Leben gefüllt werden. Thema sind auch essentielle Fragen wie: Was bedeuten für mich Liebe, Leid, Tod, oder was ist der Sinn des Lebens? Religionsunterricht kann auch helfen, sogenannten „einfachen“ Lösungen entgegenzutreten, wie sie von manchen fundamentalistisch orientierten Gruppen angeboten werden. Er ermöglicht somit eine systematische und differenzierte Auseinandersetzung mit vielfältigen religiösen und moralischen Werten unserer Gesellschaft vor dem Hintergrund der eigenen konfessionellen Identität.

Was lernen Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht?

Religionsunterricht bietet mehr als ethische Orientierung. Neben der Vermittlung von grundlegendem Wissen über die eigene Religion und ihren kulturellen und historischen Kontext schaut der Religionsunterricht hinter die „ersten“ und die „letzten“ Dinge, gerade auch dort, wo andere Wissenschaften keine Antworten geben können.

Schülerinnen und Schüler lernen im Religionsunterricht auf der Grundlage der heiligen Schriften ihres Bekenntnisses. An Beispielen aus der Geschichte und dem Leben sowie den Traditionen der Kirchen und Religionsgemeinschaften beschäftigen sich Kinder und Jugendlichen altersgemäß mit den Grundzügen eines religiös geprägten Lebens. So lernen sie Wertmaßstäbe und Orientierungen zu entwickeln, „hinter die Dinge zu sehen“ und die Welt als „Schöpfung“ zu verstehen.

Ein wichtiges Ziel des Religionsunterrichts ist dabei, das Zusammenleben mit Angehörigen anderer Glaubensgemeinschaften in gegenseitiger Achtung und Zuwendung zu fördern. Schülerinnen und Schüler lernen, dass Offenheit, Toleranz und Respekt zwischen Menschen und Gesellschaften mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen wichtig sind. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil der persönlichen Identitätsbildung.

Ist Religionsunterricht verpflichtend?

Bekenntnisorientierter Religionsunterricht ist ordentliches Unterrichtsfach, das auch benotet wird. Grundlage sind Artikel 7 des Grundgesetzes und Artikel 14 der Landesverfassung sowie das Schulgesetz für Nordrhein-Westfalen.

Ist eine Abmeldung möglich?

Schülerinnen und Schüler können sich vom Religionsunterricht abmelden. Bei Schülerinnen und Schülern, die noch nicht 14 Jahre alt und somit noch nicht religionsmündig sind, erfolgt die Abmeldung durch die Eltern. Umgekehrt können Schülerinnen und Schüler, in Abstimmung mit der unterrichtenden Religionslehrkraft auch dann am Religionsunterricht teilnehmen, wenn sie dem jeweiligen Bekenntnis nicht angehören.

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe l, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, erhalten das verpflichtende Angebot „Praktische Philosophie“. In der Sekundarstufe ll wird das Fach „Philosophie“ erteilt.

Abmeldungen sollten aus schlorganisatorischen Gründen in den ersten 2 Wochen nach Beginn des Schulhalbjahres schriftlich bei der Klassenleitung erfolgen.

Quelle: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Unterricht/Lernbereiche-und-Faecher/Religionsunterricht/index.html
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#hieristand - Martin Luther, die Reformation und die Folgen

Im Mittelalter forderte die Kirche von den Gläubigen gute Werke. Sie seien der Weg zum Seelenheil.

Der Thesenanschlag Martin Luthers im Jahr 1517 bildete den Auftakt zur Reformation, einem Ereignis, das eine neue „Epoche“ einleitete.
Die Fachschaften katholische und evangelische Religion des Heinrich-Heine- Gymnasiums haben zu der Ausstellung eingeladen:
#HereIstand: „Martin Luther, die Reformation und ihre Folgen“.

In der Ausstellung zeigten die Fachschaften die Ergebnisse eines Luther-Projektes, das in den vergangenen Wochen in allen Religionskursen (5 - Q1) stattgefunden hat.
Die Ergebnisse der kreativen Zugänge der Schülerinnen und Schüler zu dem heute noch aktuellen Thema reichten von großartigen Plakaten bis hin zu Standbildern und Videopräsentationen. Besonders erfreulich war, dass sich auch unsere Jüngsten Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 5 und 6 mit Freude mit diesem komplexen Thema gewidmet haben.
Die Welt des Mittelalters präsentierten sie zum Beispiel mit selbst angelegten Kräutergarten und selbst Gebackenem aus dem Kochbuch von Katharina von Bora, so dass dem Besucher der Ausstellung die Welt des Mittelalters fühlbar nahe gebracht wurde.

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Nachprüfungen 2016

Details:

  • Datum: - -
  • Ort:Raum G 03

Die Nachprüfungen finden an folgenden Terminen statt:

Montag, der 22.08.2016: Schriftliche Nachprüfungen ab 8:00h im Raum G 03
Dienstag, der 23.08.2016: Mündliche Nachprüfungen ab 8:30h

Alle Prüflinge bitten wir die folgenden Hinweise zu beachten:

  • Achtet am Montag auf den Aushang mit den genauen Terminen für die mündlichen Prüfungen am Dienstag (Zeit und Ort).
  • Informiert euch am Montag bei dem Fachlehrer, ob ihr vor der mündlichen Prüfung eine Vorbereitungszeit bekommt. Wenn dies zutrifft, müsst ihr Dienstag entsprechend früher kommen.
  • Bei Nachfragen wendet euch bitte an uns. Ihr findet mich im Lehrerzimmer oder im Raum V 01.

Wir wünschen allen betroffenen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg!

I. Kleiböhmer/ E. Dullat/ A. Osterhoff

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Nachprüfungen 2015

Die Nachprüfungen finden an folgenden Terminen statt:

Montag, der 10.08.2015: Schriftliche Nachprüfungen ab 8:15h im Raum A 05
Dienstag, der 11.08.2015: Mündliche Nachprüfungen ab 7:30h

Alle Prüflinge bitten wir die folgenden Hinweise zu beachten:

  • Achtet am Montag auf den Aushang mit den genauen Terminen für die mündlichen Prüfungen am Dienstag (Zeit und Ort).
  • Informiert euch am Montag bei dem Fachlehrer, ob ihr vor der mündlichen Prüfung eine Vorbereitungszeit bekommt. Wenn dies zutrifft, müsst ihr Dienstag entsprechend früher kommen.
  • Achtet auf mögliche Raumänderungen wegen der Renovierung.
  • Bei Nachfragen wendet euch bitte an mich. Ihr findet mich im Lehrerzimmer oder im Raum V 02.

Wir wünschen allen betroffenen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg!

I. Kleiböhmer/ E. Dullat/ A. Osterhoff

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Geschichte der Kindheit – Wie lebte man ohne Internet o. ä.???

Wie sah die Kindheit in der Vergangenheit aus, womit haben sich Kinder früher – ohne den Luxus von TV, Smartphones und Computern – beschäftigt und ihre Freizeit verbracht? Dieser Frage widmeten sich die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses „Geschichte und Kunst" der Jahrgangsstufe 8 unter der Leitung von Lehrer Klaus Preukschat.

In 4er-Gruppen setzten sie sich ausführlich mit verschiedenen Epochen auseinander, wobei unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt wurden. So nahm z. B. in der Vorstellung der griechisch-römischen Antike die schulische Bildung einen großen Raum ein, während bei der Auseinandersetzung mit dem Mittelalter größere Aufmerksamkeit auf das damalige Spielzeug und die Kleidung gelegt wurde.

Die Ergebnisse dieses Projektes sind seit Längerem im A-Turm des HHG zu bewundern. Eine kleine Kostprobe liefert die folgende Bildergalerie.

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Geschichte mal anders – Alternative Medien zur schulischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus

Dass die Behandlung des Nationalsozialismus in der Schule nicht immer graue Theorie sein muss zeigt sich mit der Lektüre eines Geschichts-Comics in der 9c. Nahezu spielerisch erfahren die Schülerinnen und Schüler durch das Lesen von Eric Heuvels Comic Wissenswertes über den Zweiten Weltkrieg, die Judenverfolgung und wichtiger noch über die Situation und die Empfindungen der Betroffenen. Möglich gemacht wurde dies durch die großzügige Spende eines engagierten Vaters, Armin Behr, der dem Heinrich-Heine-Gymnasium einen kompletten Klassensatz des Comics zukommen ließ. Aus diesem Grund können weitere Klassen dem Beispiel der 9c zukünftig folgen. Zwei Schüler der Klasse, Robin Siebert und Jan Krömer, haben den Inhalt zusammengefasst und ihre Eindrücke festgehalten:

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Hausaufgabenkonzept

 

Seit dem Schuljahr 2013/14 sind die Hausaufgaben für die Jahrgangsstufen 5 – 8 am HHG abgeschafft. Aus diesem Grunde ist den schriftlichen Fächern jeweils pro Woche eine Arbeitsstunde zugeordnet, in der die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht und Anleitung der Fachlehrkraft das im Unterricht erworbene Wissen nachbereiten und üben sowie das selbstständige Arbeiten lernen. Für Lernaufgaben in den nichtschriftlichen Fächern stehen die allgemeinen Arbeitsstunden zu Verfügung, die durch Unterrichtsausfall entstehen. In den Jahrgangsstufen 5 und 8 pro Woche kommt eine sog. Allgemeine Arbeitsstunde hinzu. Diese Arbeitsstunden befinden sich im gebundenen Ganztag und sind somit für alle verpflichtend. Darüber hinaus besteht für die  Jahrgänge 6 und 7 die Möglichkeit, eine zusätzliche allgemeine Arbeitsstunde im offenen Bereich des Ganztags anzuwählen. Für diese Arbeitsstunde gelten dann die gleichen Regelungen wie für alle anderen Angebote des offenen Ganztagsbereiches. 

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Lernen und Lernstrategien

Das 2. Elternforum des Heinrich-Heine-Gymnasiums im Schuljahr 2010/2011 befasst sich mit dem Thema:

„Lernen und Lernstrategien – Können wir unseren Kindern beim Lernen helfen? Und wenn ja: wie?"

Die Veranstaltung ist öffentlich und versteht sich auch als Angebot an interessierte Eltern des Stadtbezirks Mengede.

Dr. Detlef v. Elsenau geht auf das Problem ein, dass uns kindliches Denken häufig fremd ist. Vielfach verstehen wir nicht, warum unsere Kinder einfachste Zusammenhänge einfach nicht lernen, mit komplizierten technischen Dingen und Abläufen, die selbst wir häufig nicht verstehen, keine Probleme haben. Kinder lernen oft nicht das, was sie sollen, obwohl wir als Eltern viel Zeit und Geduld investieren, um sie zu unterstützen. Dafür lernen sie aber scheinbar ohne großen Aufwand das, was wir gerade nicht wollen. Am Tag vor der Arbeit scheint alles begriffen, am nächsten Tag rollen dann die Tränen.

Eine häufige Ursache für Lernversagen liegt darin, dass falsch gelernt wird. Aber wie lernen Kinder richtig und wie lernt man richtig lernen? Die Forums-Veranstaltung versucht im ersten Teil auf diese Fragen einige Antworten zu geben. Im Anschluss hieran hoffen wir auf eine möglichst lebhafte Diskussion. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und findet am 28. Februar 2011 im Pädagogischen Zentrum des Heinrich-Heine-Gymnasiums statt.

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Jahrgangsstufen

Das HHG ist ein vierzügiges Gymnasium, d.h. der Unterricht wird in den Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I jeweils in vier Parallelklassen erteilt.

Die Sekundarstufe II ist 5 - bis 6 - zügig.

Aufgrund unseres besonderen Seiteneinsteiger-Konzepts, der intensiven Betreuung und Förderung von Schülerinnen und Schülern aus Haupt- und Realschulen, deren Ziel die Allgemeine Hochschulreife ist, wächst die Jahrgangsstufe 11/ Eph deutlich an.

Auch kommen Schülerinnen und Schüler anderer Schulen hinzu, die die besonderen Angebote des HHG in der Sekundarstufe II wahrnehmen wollen: Spanisch (als neu einsetzende Fremdsprache), Sport-Leistungskurs, Geschichte als bilingualer Grundkurs.

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