Unterricht (10)

#hieristand - Martin Luther, die Reformation und die Folgen

Im Mittelalter forderte die Kirche von den Gläubigen gute Werke. Sie seien der Weg zum Seelenheil.

Der Thesenanschlag Martin Luthers im Jahr 1517 bildete den Auftakt zur Reformation, einem Ereignis, das eine neue „Epoche“ einleitete.
Die Fachschaften katholische und evangelische Religion des Heinrich-Heine- Gymnasiums haben zu der Ausstellung eingeladen:
#HereIstand: „Martin Luther, die Reformation und ihre Folgen“.

In der Ausstellung zeigten die Fachschaften die Ergebnisse eines Luther-Projektes, das in den vergangenen Wochen in allen Religionskursen (5 - Q1) stattgefunden hat.
Die Ergebnisse der kreativen Zugänge der Schülerinnen und Schüler zu dem heute noch aktuellen Thema reichten von großartigen Plakaten bis hin zu Standbildern und Videopräsentationen. Besonders erfreulich war, dass sich auch unsere Jüngsten Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 5 und 6 mit Freude mit diesem komplexen Thema gewidmet haben.
Die Welt des Mittelalters präsentierten sie zum Beispiel mit selbst angelegten Kräutergarten und selbst Gebackenem aus dem Kochbuch von Katharina von Bora, so dass dem Besucher der Ausstellung die Welt des Mittelalters fühlbar nahe gebracht wurde.

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Nachprüfungen 2016

Details:

  • Datum: - -
  • Ort:Raum G 03

Die Nachprüfungen finden an folgenden Terminen statt:

Montag, der 22.08.2016: Schriftliche Nachprüfungen ab 8:00h im Raum G 03
Dienstag, der 23.08.2016: Mündliche Nachprüfungen ab 8:30h

Alle Prüflinge bitten wir die folgenden Hinweise zu beachten:

  • Achtet am Montag auf den Aushang mit den genauen Terminen für die mündlichen Prüfungen am Dienstag (Zeit und Ort).
  • Informiert euch am Montag bei dem Fachlehrer, ob ihr vor der mündlichen Prüfung eine Vorbereitungszeit bekommt. Wenn dies zutrifft, müsst ihr Dienstag entsprechend früher kommen.
  • Bei Nachfragen wendet euch bitte an uns. Ihr findet mich im Lehrerzimmer oder im Raum V 01.

Wir wünschen allen betroffenen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg!

I. Kleiböhmer/ E. Dullat/ A. Osterhoff

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Nachprüfungen 2015

Die Nachprüfungen finden an folgenden Terminen statt:

Montag, der 10.08.2015: Schriftliche Nachprüfungen ab 8:15h im Raum A 05
Dienstag, der 11.08.2015: Mündliche Nachprüfungen ab 7:30h

Alle Prüflinge bitten wir die folgenden Hinweise zu beachten:

  • Achtet am Montag auf den Aushang mit den genauen Terminen für die mündlichen Prüfungen am Dienstag (Zeit und Ort).
  • Informiert euch am Montag bei dem Fachlehrer, ob ihr vor der mündlichen Prüfung eine Vorbereitungszeit bekommt. Wenn dies zutrifft, müsst ihr Dienstag entsprechend früher kommen.
  • Achtet auf mögliche Raumänderungen wegen der Renovierung.
  • Bei Nachfragen wendet euch bitte an mich. Ihr findet mich im Lehrerzimmer oder im Raum V 02.

Wir wünschen allen betroffenen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg!

I. Kleiböhmer/ E. Dullat/ A. Osterhoff

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Geschichte der Kindheit – Wie lebte man ohne Internet o. ä.???

Wie sah die Kindheit in der Vergangenheit aus, womit haben sich Kinder früher – ohne den Luxus von TV, Smartphones und Computern – beschäftigt und ihre Freizeit verbracht? Dieser Frage widmeten sich die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses „Geschichte und Kunst" der Jahrgangsstufe 8 unter der Leitung von Lehrer Klaus Preukschat.

In 4er-Gruppen setzten sie sich ausführlich mit verschiedenen Epochen auseinander, wobei unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt wurden. So nahm z. B. in der Vorstellung der griechisch-römischen Antike die schulische Bildung einen großen Raum ein, während bei der Auseinandersetzung mit dem Mittelalter größere Aufmerksamkeit auf das damalige Spielzeug und die Kleidung gelegt wurde.

Die Ergebnisse dieses Projektes sind seit Längerem im A-Turm des HHG zu bewundern. Eine kleine Kostprobe liefert die folgende Bildergalerie.

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Geschichte mal anders – Alternative Medien zur schulischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus

Dass die Behandlung des Nationalsozialismus in der Schule nicht immer graue Theorie sein muss zeigt sich mit der Lektüre eines Geschichts-Comics in der 9c. Nahezu spielerisch erfahren die Schülerinnen und Schüler durch das Lesen von Eric Heuvels Comic Wissenswertes über den Zweiten Weltkrieg, die Judenverfolgung und wichtiger noch über die Situation und die Empfindungen der Betroffenen. Möglich gemacht wurde dies durch die großzügige Spende eines engagierten Vaters, Armin Behr, der dem Heinrich-Heine-Gymnasium einen kompletten Klassensatz des Comics zukommen ließ. Aus diesem Grund können weitere Klassen dem Beispiel der 9c zukünftig folgen. Zwei Schüler der Klasse, Robin Siebert und Jan Krömer, haben den Inhalt zusammengefasst und ihre Eindrücke festgehalten:

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Hausaufgabenkonzept

 

Seit dem Schuljahr 2013/14 sind die Hausaufgaben für die Jahrgangsstufen 5 – 8 am HHG abgeschafft. Aus diesem Grunde ist den schriftlichen Fächern jeweils pro Woche eine Arbeitsstunde zugeordnet, in der die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht und Anleitung der Fachlehrkraft das im Unterricht erworbene Wissen nachbereiten und üben sowie das selbstständige Arbeiten lernen. Für Lernaufgaben in den nichtschriftlichen Fächern stehen die allgemeinen Arbeitsstunden zu Verfügung, die durch Unterrichtsausfall entstehen. In den Jahrgangsstufen 5 und 8 pro Woche kommt eine sog. Allgemeine Arbeitsstunde hinzu. Diese Arbeitsstunden befinden sich im gebundenen Ganztag und sind somit für alle verpflichtend. Darüber hinaus besteht für die  Jahrgänge 6 und 7 die Möglichkeit, eine zusätzliche allgemeine Arbeitsstunde im offenen Bereich des Ganztags anzuwählen. Für diese Arbeitsstunde gelten dann die gleichen Regelungen wie für alle anderen Angebote des offenen Ganztagsbereiches. 

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Lernen und Lernstrategien

Das 2. Elternforum des Heinrich-Heine-Gymnasiums im Schuljahr 2010/2011 befasst sich mit dem Thema:

„Lernen und Lernstrategien – Können wir unseren Kindern beim Lernen helfen? Und wenn ja: wie?"

Die Veranstaltung ist öffentlich und versteht sich auch als Angebot an interessierte Eltern des Stadtbezirks Mengede.

Dr. Detlef v. Elsenau geht auf das Problem ein, dass uns kindliches Denken häufig fremd ist. Vielfach verstehen wir nicht, warum unsere Kinder einfachste Zusammenhänge einfach nicht lernen, mit komplizierten technischen Dingen und Abläufen, die selbst wir häufig nicht verstehen, keine Probleme haben. Kinder lernen oft nicht das, was sie sollen, obwohl wir als Eltern viel Zeit und Geduld investieren, um sie zu unterstützen. Dafür lernen sie aber scheinbar ohne großen Aufwand das, was wir gerade nicht wollen. Am Tag vor der Arbeit scheint alles begriffen, am nächsten Tag rollen dann die Tränen.

Eine häufige Ursache für Lernversagen liegt darin, dass falsch gelernt wird. Aber wie lernen Kinder richtig und wie lernt man richtig lernen? Die Forums-Veranstaltung versucht im ersten Teil auf diese Fragen einige Antworten zu geben. Im Anschluss hieran hoffen wir auf eine möglichst lebhafte Diskussion. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und findet am 28. Februar 2011 im Pädagogischen Zentrum des Heinrich-Heine-Gymnasiums statt.

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Jahrgangsstufen

Das HHG ist ein vierzügiges Gymnasium, d.h. der Unterricht wird in den Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I jeweils in vier Parallelklassen erteilt.

Die Sekundarstufe II ist 5 - bis 6 - zügig.

Aufgrund unseres besonderen Seiteneinsteiger-Konzepts, der intensiven Betreuung und Förderung von Schülerinnen und Schülern aus Haupt- und Realschulen, deren Ziel die Allgemeine Hochschulreife ist, wächst die Jahrgangsstufe 11/ Eph deutlich an.

Auch kommen Schülerinnen und Schüler anderer Schulen hinzu, die die besonderen Angebote des HHG in der Sekundarstufe II wahrnehmen wollen: Spanisch (als neu einsetzende Fremdsprache), Sport-Leistungskurs, Geschichte als bilingualer Grundkurs.

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Hausaufgabenkonzept des HHG

0. Einleitung

Das vorliegende Konzept geht von einem erweiterten Verständnis selbstständigen Arbeitens aus. Hausaufgaben im klassischen Sinne stellen nur einen kleinen, wenn auch bedeutsamen Teil dieses Bereich schulischen Lernens dar.

Das Hausaufgabenkonzept des HHG bezieht sich

  • sowohl auf den Bereich selbstständigen Arbeitens (im Sinne der selbstständigen Erledigung von Aufgaben unterschiedlicher Art), der vor dem Hintergrund des Schul-zeitkonzepts des HHG in den Ganztagesbetrieb integriert ist,
  • als auch auf die Hausaufgaben im klassischen Verständnis, die am häuslichen Arbeitsplatz erledigt werden.

D.h. das vorliegende Hausaufgabenkonzept unterstreicht einerseits die Bedeutung der selbstständigen Erledigung von Aufgaben am häuslichen Arbeitsplatz, bemüht sich dabei aber anderseits um die Integration und Verzahnung beider Prozesse der selbstständigen Erledigung von Aufgaben.

1. Pädagogische Ziele

1.1. Selbstständiges Arbeiten

Die Schülerinnen und Schüler erwerben durch die Anfertigung von Hausaufgaben die Fähig-keiten, sich und ihre Arbeits- und Lernprozesse selbst zu organisieren.

Im Prozess der selbstorganisierten und selbstständigen Aufgabenbearbeitung gelangen sie zu der unverzichtbaren Selbsterfahrung eigener Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus werden die Grundlagen zur Entwicklung einer eigenen Arbeitsweise gelegt.

1.2. Ökonomisches Arbeiten

Hausaufgaben ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern die Notwendigkeit der Ent-wicklung eines eigenen Zeitmanagements zu vermitteln. Anders als im Rahmen unterrichtli-cher Erarbeitung gibt es keine vorgegebenen Zeitstrukturen. Vielmehr sind sie gezwungen, angesichts begrenzter zeitlicher Ressourcen produktive Organisationsformen zu entwickeln.

Unter dem Aspekt der Produktivität lernen sie so z.B. die verschiedenen Arbeitsmethoden zu bewerten und anzuwenden. Es besteht so die Chance, dass Arbeitsmethoden in der Wahr-nehmung der Schüler den Charakter von ihnen äußerlich bleibenden Lerninhalten verlieren und als effektive Hilfsmittel und Werkzeuge erkannt und zielgerichtet eingesetzt werden.

Darüber hinaus zielt der Gesichtspunkt der Produktivität auf die Gewichtung von Input und Output und damit auf die Notwendigkeit stringenten Arbeitens.

1.3. Sichern von Lerninhalten

Auch wenn es im Fachunterricht selbst zur Einübung und Vertiefung des Erlernten kommt, so bedarf es doch darüber hinaus notwendig der Wiederholung und des Einübens. Dieses gilt in besonderer Weise für den Sprachunterricht (z.B. Vokabellernen), aber auch für alle anderen Fächer, in denen es immer wieder darum geht, Formeln, Theorieansätze, Daten und Fakten detailliert einzustudieren. Dieses kann nicht kooperativ funktionieren, sondern setzt den individuellen und intensiven Einsatz des einzelnen Schülers voraus.

1.4. Problemorientiertes Denken

Ein wichtiges Ziel des Gymnasiums ist es, nicht nur Wissensinhalte möglichst präzise repro-duzieren zu können, sondern diese auch in problemorientierter Perspektive anzuwenden. Die individuelle Auseinandersetzung mit Hausaufgaben bietet die Möglichkeit, sich einer-seits mit der Bedeutung der Aufgabenstellung auseinanderzusetzen, andererseits die eige-nen Arbeitsergebnisse in größeren Zusammenhängen zu reflektieren.

1.5. Entwicklung von Arbeitshaltungen

Inhaltliche und formale Präzision sind elementare Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens. In wissenschaftspropädeutischer Perspektive ist es somit notwendig, die hier-zu erforderlichen Dispositionen und Fähigkeiten zu entwickeln und zu trainieren.

Hausaufgaben bieten die Möglichkeit, die formalen Bedingungen des schulischen Arbeitens wie Sauberkeit des Schriftbildes und der Zeichnungen, Übersichtlichkeit und Strukturiertheit der verfassten Arbeiten einzuüben und sich über die sachliche Richtigkeit und Pointiertheit des selbst Erarbeiteten Klarheit zu verschaffen.

Selbstdisziplin, Ausdauer und Engagement können nur in Prozessen eigenständigen und selbstverantworteten Handelns entwickelt werden. Dazu muss den Schülerinnen und Schü-lern die Gelegenheit gegeben werden, seine individuelle Leistungsfähigkeit zu erkennen und seine eigenen Leistungen positiv zu bewerten. Spaß am Lernen entwickelt sich nicht über den wie auch immer gearteten „Eventcharakter" des Lernprozesses, sondern durch das adä-quate Resultat der eigenen Anstrengungen. Auch hier haben die Hausaufgaben eine wichti-ge Funktion im Prozess schulischen Lernens.

2. Rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung

2.1. Integration der Hausaufgaben in das Schulzeit-Konzept am HHG

"Ganztagsschulen sollen Hausaufgaben in das Gesamtkonzept des Ganztags integrieren, sodass es möglichst keine Aufgaben mehr gibt, die zu Hause erledigt werden müssen."

Die pädagogische und praktische Umsetzung dieser Bestimmung erfordert zunächst eine inhaltliche Differenzierung verschiedener Hausaufgabentypen und –anlässe:

Zu unterschieden sind

kurzfristige Aufgaben, die dazu dienen, „das im Unterricht Erarbeitete einzuprägen, einzu-üben und anzuwenden" bzw. „zur Vorbereitung neuer Aufgaben genutzt werden, die im Un-terricht zu lösen sind" (Aufgabentyp A) und

längerfristige Aufgaben, die Gelegenheit zu selbstständiger Auseinandersetzung mit einer begrenzten neuen Aufgabe bieten" und damit dazu beizutragen, „dass Schülerinnen und Schüler fähig werden, Lernvorgänge selbst zu organisieren sowie Arbeitstechniken und Ar-beitsmittel selbst zu wählen und einzusetzen." (Aufgabentyp B)

Das Schulzeit-Konzept des HHG sieht verschiedene Formen des selbstständigen Lernens und Arbeitens vor. Viele der dabei angestrebten pädagogischen Ziele lassen sich im Rah-men der Planarbeit, der LEA-Stunden oder der betreuten Selbstlernstunden realisieren (Auf-gabentyp B).

Die Einrichtung und Nutzung eines geeigneten häuslichen Lern- und Arbeitsplatzes ist un-verzichtbar für die Ausbildung erforderlichen personalen und sachlichen Kompetenzen schu-lischen und wissenschaftlichen Arbeitens. Insofern haben die Hausaufgaben im klassischen Sinne eine zentrale Bedeutung für das Lernen am Gymnasium. Sind werden so in den Ge-samt-Lernprozess des HHG integriert, dass die pädagogischen Ziele verfolgt, die erweiterten zeitlichen Ressourcen des Ganztages ausgenutzt und die Belastungsgrenzen der Schülerin-nen und Schüler beachtet werden (Aufgabentyp A).

2.2. Zeitlicher Rahmen

Hausaufgaben des Typs A erfordern eine zeitnahe Erledigung. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen „Sperrzeiten" erfolgt die häusliche Aufgabenerledigung ausschließlich am Dienstag und am Freitag.

Aufgaben des Aufgabentyps A sind auch an den anderen Wochentagen gestellt werden, sofern sie vom Umfang her im Rahmen der durch Lehrer betreuten Hausaufgabenstunden erledigt werden können.

Es ist zu beachten, dass Schülerinnen und Schüler, die am Dienstagnachmittag an Veran-staltungen der Kirchen teilnehmen, an diesen Tagen keine Hausaufgaben zu erledigen ha-ben.

Grundsätzlich gelten folgenden zeitlichen Rahmenvorgaben:

„Hausaufgaben sollen so bemessen sein, dass sie, bezogen auf den

einzelnen Tag, in folgenden Arbeitszeiten erledigt werden können: [...]

für die Klassen 5 und 6 in 90 Minuten,

für die Klassen 7 bis 10 in 120 Minuten."

Die Koordination dieser begrenzten terminlichen und zeitlichen Ressourcen übernimmt zu Beginn eines jeden Halbjahres auf der Basis des konkreten Stundenplanes einer Klasse der jeweilige Klassenlehrer.

2.3. Inhalt und Form von Hausaufgaben

  • Üben
  • Anwenden von Gelerntem
  • Auswendig lernen
  • Zusammenfassen
  • Recherchieren
  • Dokumentieren
  • Auswerten von Statistiken u.ä.
  • Experimentieren
  • Interpretieren und Beurteilen
  • usw.

Die Formen von Hausaufgaben sind sehr vielfältig und immer auch fach- sowie jahrgangs-stufenbezogen.

Aus diesem Grunde entwickeln die Fachkonferenzen für jede Jahrgangsstufe fachspezifi-sche Hausaufgabenkonzepte, die unter den Aspekten Bedarf, Inhalte, Methoden/ Formen, Bewertung Aussagen zu den Aufgabentypen A und B formulieren.

2.4. Methoden des selbstständigen Arbeitens

Die Schülerinnen und Schüler des HHG werden in der Jahrgangsstufe 5 durch die Klassen-leiter methodisch an das selbstständige Arbeiten herangeführt. Hierbei geht es besonders um den formalen Rahmen der Aufgabenerledigung, beginnend bei der Heftführung bis hin zur Gestaltung des häuslichen Arbeitsplatzes. Auch die Durchführung von SOL- und LEA -Stunden wird systematisch eingeübt.

Methoden der inhaltlichen Arbeit werden von den einzelnen Fächern vermittelt.

2.5. Kommunikation

Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, ein Hausaufgabenheft zu führen.

In den Klassen werden Tandem-Partnerschaften vereinbart, die für die Materialien und In-formationen über gestellte Hausaufgaben verantwortlich sind.

2.6. Unterstützende Maßnahmen

Haben Schülerinnen oder Schüler Probleme, ihre Aufgaben zu erledigen, so steht ihnen als unterstützende Maßnahme die Selbstlernbetreuung zur Verfügung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, für eine gewisse Zeit einen Lernpaten einzusetzen.

Die elterliche Unterstützung sollte in Absprache mit den Klassen- und Fachlehrern erfolgen.

2.7. Bewertung der Hausaufgaben

Da u.a. der Anteil der Eigenleistung im Selbstlernprozess bearbeiteter Aufgaben nur unzu-reichend festgestellt werden kann, werden Hausaufgaben in der Regel nicht bewertet.

Ausnahmen von dieser Regel stellen sowohl wiederholte besonderer Leistungen als auch Leistungsverweigerungen dar. Diese können in die Leistungsbewertung einbezogen werden.

Die verpflichtende Teilnahme am Silentium stellt eine pädagogische Maßnahme dar, Schüle-rinnen und Schüler an die selbstständige Erledigung von Aufgaben heranzuführen.

2.8. Integration in den Unterricht

Das erweiterte Verständnis selbstständigen Arbeitens und in diesem Zusammenhang der Hausaufgaben, wie es sich für das Schulzeit-Konzept des HHG ergibt, macht eine enge Ver-zahnung der Aufgabenbearbeitung mit dem Fachunterricht notwendig. Den Schülerinnen und Schülern muss zu jeder Zeit der Stellenwert ihrer Selbstlerntätigkeit für den Gesamter-arbeitungsprozess transparent sein, d.h. zu Beginn eines jeden Schuljahres informieren die Fachlehrerinnen und Fachlehrer auf der Grundlage dieses Hausaufgabenkonzeptes und der Spezifizierung durch die jeweilige Fachkonferenz ihre Klassen und Lerngruppen darüber, wie die Aufgabenerledigung und die Integration in den Fachunterricht formal, zeitlich und inhalt-lich erfolgen werden.

3. Zusammenarbeit mit den Eltern

Die gesetzliche Verpflichtung zur engen Zusammenarbeit mit den Eltern erfährt dadurch seine Realisierung, dass die Kooperation mit den jeweiligen Elternhäusern integraler Be-standteil des Förderkonzepts und der Förderpraxis des HHG ist. In den von den Klassen- oder Fachlehrern und Stufenkoordinatoren geführten Fördergesprächen werden individuell abgestimmte Absprachen getroffen, um in enger Kooperation zwischen Schule und Eltern-haus die Leistungen der Schülerinnen und Schüler bei der Aufgabenbearbeitung zu verbes-sern.

Im Rahmen der in kürzeren Zeitabständen stattfindenden Treffen des Erprobungsstufen- wie des Mittelstufengremiums ist die Aufgabenbearbeitung immer wieder Gegenstand der Erörte-rung, so dass die Schule zeitnah Rückmeldung über die Wirksamkeit der einzelnen Förder-maßnahmen in diesem Bereich erhält.

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