Frankreich

Parisfahrt 2017 Empfehlung

Paris...Wirklich die Stadt der Liebe?....Da, wo die Herzen explodieren?.... Nein.
Fußschmerzen und Sonnenbrand waren die Folgen. Aber für diese spannenden Eindrücke nahmen wir das sehr gerne in Kauf.

Freitagmorgen haben wir uns am Hauptbahnhof getroffen. Neugierig stiegen wir in den Zug und brachten die fünf Stunden Fahrt hinter uns. In Paris angekommen hatten wir erstmal Probleme die richtige Metro zu unserem Hotel zu finden.
Nach den anfänglichen Problemen, waren wir im Hotel angekommen und konnten unsere Koffer in die Hotelzimmer bringen. Doch von einer Pause war noch lange nichts zu sehen. Wir stiegen in die Metro und fuhren zum Eiffelturm, der wesentlich größer als erwartet war. Dort machten wir erst einmal ein Picknick auf der Wiese. Die 1625 Stufen beunruhigten uns erstmal, aber da wir in jeder Etage eine kurze Pause gemacht haben, war das nicht so schlimm. Das Beste am Eiffelturm war aber die grandiose Aussicht.
Am Abend machten wir noch eine Bootsfahrt auf der Seine und bekamen dadurch einen ganz neuen Eindruck von Paris und sahen Gebäude, die wir im Laufe der Paris-Fahrt nochmal gesehen haben.

Samstag besuchten wir den Louvre. Dort haben wir viele interessante Bilder und Skulpturen gesehen, darunter die zu klein geratene Mona Lisa und die Venus, wobei uns die ehemaligen Gemächer von Napoleon am meisten beeindruckt haben.
Nach dem Louvre bekamen wir 2 ½ Stunden Freizeit, um von der Glaspyramide bis zum l‘Arc de Triomphe über die Champs-Elisees zu laufen. Auf dem Weg dorthin waren viele kleine und große Geschäfte, wo so manches Souvenir gekauft wurde.
Nachdem wir den Triumphbogen besichtigt haben, fuhren wir mit der Metro zu der Galeries Lafayette. Auch dort hatten wir wieder 45 Minuten Freizeit durch die verschiedensten Läden zu stöbern. Natürlich war es nicht möglich alles in der Zeit zu sehen. Gerade wenn man noch die wunderschöne Aussicht von der Dachterrasse aus genießen musste.
Sobald wir uns am Treffpunkt vor dem Eingang erschöpft hinsetzten, ging es auch schon weiter zum Centre Pompidou, um den Abend ruhig ausklingen zu lassen. Auf dem Rückweg sahen wir beeindruckende Akrobaten, die uns ihre Kunststücke präsentierten.

Am dritten Tag machten wir uns auf den Weg nach Notre Dame. Vor der Kirche war eine lange Schlange, die aber schnell voran ging. Der Bau der Kirche war sehr interessant und gewaltig.
Anschließend waren wir auf einem kleinen Markt in der nähe der Kirche, wo Vögel verkauft wurden. Wir waren schockiert, dass diese Tiere auf engstem Raum in kleinen Käfigen gehalten wurden.
Nachdem wir wieder mit der Metro gefahren sind, sind wir im Panteon gewesen. Die Grabstätten und die Wandmalereien haben uns dort sehr beeindruckt. Danach sind wir die vielen Treppen in Montmartre hochgelaufen, um die Sacre-Coeur zu besichtigen. Doch allein für den Ausblick haben sich die Treppen schon gelohnt. Auch Montmartre an sich mit seinen Straßenkünstlern und alten Häusern war sehr schön.

Am letzten Tag waren wir noch am Grab von Heinrich Heine. Es dauerte relativ lange dieses zu finden, da es zwischen anderen Grabmälern „versteckt“ war.
Bevor es dann zurück zum Bahnhof ging haben wir zum Abschluss noch einmal gemeinsam in einem Restaurant gegenüber von Moulin Rouge Crêpe gegessen.

Die Parisfahrt war zwar anstrengend, hat aber dafür sehr viel Spaß gemacht. Wir konnten unser Französisch verbessern und haben viele neue Erfahrungen gesammelt. Wer weiß, ob sich nicht doch irgendjemand verliebt hat?....

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