Dänemark

Dänemark (18)

RysMUN 2018

Wir sind nicht die letzte Generation, die den Klimawandel erleben wird, aber wir sind die letzte Generation, die etwas gegen den Klimawandel tun kann!

Barack Obama 

 

Frühling in Kopenhagen - sehr schön, vielleicht ein bisschen warm? Ob das der Klimawandel ist? Aber wir sind ja auch zum Arbeiten hier.

Johanna Haumann, Annika Hildebrecht, Sabine Kachel, Maja Pantelić und Anna Sachnowski aus der Q1 sind in diesem Jahr Delegierte beim RysMUN.
RysMUN ist ein großes Rollenspiel, bei dem Schüler verschiedener Nationen die UNO nachstellen und sich mit Problemen auf der Welt auseinander setzen. Und davon gibt es aktuell viele. Daher gibt es viele Komitees, in denen einzelne Probleme gelöst werden sollen. Die Besonderheit liegt darin, dass man nicht die Position seines eigenen Landes vertritt, sondern eine andere Landesidentität zugelost bekommt. Zum Beipiel vertritt Maja Pantelić in ihrem Komitee zur Israelkrise den Iran. Das bedeutet viel Vorbereitung, denn wer weiß schon, wie die Position des Iraks zu Israel genau ist, so dass er diese vertreten könnte.
Die zweite Herausforderung ist, dass natürlich bei einem Treffen so vieler verschiedener Nationen auch eine gemeinsame Sprache genutzt werden muss: Englisch.
Diskutiert wird nach strengen diplomatischen Regeln. Man kann nicht wie in der Schule sich einfach melden und seine Meinung sagen, sondern es gibt eine feste Zeit in der man Argumente für eine Position anbringen kann und eine andere für die gegenteilige Position. Alles läuft sehr strukturiert und geregelt ab.
Solch ein hohes Maß an Disziplin im Arbeiten erfordert auch ein besonderes äußerliches Auftreten. Daher tragen hier alle Diplomatenkleidung, was gedeckte Farben, Anzug und Krawatte oder Kostüm bedeutet.
Wir haben das große Glück zum fünften Mal eingeladen worden zu sein. Außer uns sind noch Schüler aus Spanien, der Türkei, Russland, Kanada, Indien und Ägypten angereist. Und natürlich nehmen ganz viele Dänen am Ereignis teil, denn hier ist es ein Schulprojekt für eine ganze Jahrgangstufe.
Auch außerhalb der Veranstaltung wird natürlich viel Englisch gesprochen, da unsere Schülerinnen in Gastfamilien untergebracht sind, in denen nicht so häufig Deutsch gesprochen wird.
Welches Ansehen diese Veranstaltung hier in Kopenhagen hat sieht man daran, dass jedes Jahr namenhafte Politiker die Eröffnungsrede halten. In diesem Jahr ist es Martin Lidegaard, der ehemalige Außenminister und jetziges Mitglied des dänischen Parlaments. Er stellt in seiner Rede heraus, dass die größte Herausforderung für die Menschheit in den nächsten Jahren im Wachstum bestehe. Damit bezieht er sich sowohl auf das Bevölkerungswachstum als auch auf die damit einhergehenden wachsenden Bedürfnisse dieser Menschen. Das alles habe großen Einfluss auf das Klima, das schon jetzt unser Leben immer stärker beeinträchtigt. Mit diesem Auftrag haben sich auch die Schüler des RysMUN zu beschäftigen.

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Internationale Konferenz für Lehrer in Kopenhagen 2018

Nicht nur die Schüler haben sich in diesem Jahr internationalen Themen auseinander gesetzt, auch ein Teil des Kollegiums war zur Konferenz „Educating Global Citizens of the 21st Century” eingeladen. Herr Dr. v. Elsenau, Frau v. Fürstenberg und Frau Born trafen auf Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler aus Südkorea, Kanada, USA, Indien, Russland, Ägypten, Dänemark und Mexiko.
Die Konferenz wurde von namenhaften Rednern eröffnet. Der ehemalige Generalsekretär der UNO-Vollversammlung Morgens Lykketoft wies in einer Videobotschaften auf die Dringlichkeit einer Erziehung zum Weltbürger hin, denn die globalen Probleme der Überbevölkerung und des Klimawandels verlangen eine verändertes Bewusstsein und Verhalten aller. Hier liege besonders der Aufträgen in den Schulen, um die nächsten Generationen darauf vorzubereiten.
Nach diesem Auftrag an die Konferenz durch Morgens Lykketoft wurden verschiedene Modelle aus unterschiedlichen Ländern internationaler Redner vorgestellt.
In den anschließenden Workshops wurden gemeinsame Ziele und Methoden erarbeitet.
Wir haben dieses internationale Treffen sehr genossen, viele unglaublich interessante Menschen kennen gelernt und neue internationale Kontakte geknüpft. Die neu erworbenen Eindrücke, Erkenntnisse und Ideen warten darauf von uns umgesetzt zu werden. Und wir freuen uns darauf!

 

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Dänemarkaustausch 2017

Sechs erlebnisreiche und interessante Tage hat eine Gruppe von 29 Schüler/innen der Q1 und zwei begleitende Lehrer/innen in Kopenhagen verbracht, um an einem seit über 20 Jahren aktiven Austausch teilzunehmen. Die Unterbringung in dänischen Gastfamilien hat uns einen direkten Einblick in den Alltag der Schüler/innen unserer Partnerschule, dem Rysensteen-Gymynasium gegeben. So nahmen wir natürlich auch an ihrem Unterricht teil, der sich bisweilen von unseren Vorstellungen sehr unterscheidet.

Kopenhagen erschien uns als eine weltoffene, freundliche und sehr vielseitige Stadt, in der äußerst viele Menschen mit Fahrrädern unterwegs sind, eine große Zahl alternative Restaurants und Läden einladen und beeindruckende architektonische Gegensätze zwischen Tradition und Moderne sichtbar werden. Unser Programm war recht ehrgeizig: Interessant und kommunikativ verlief nach unserem Schulbesuch eine Wertedebatte zwischen uns Deutschen und unseren dänischen Partnerschüler/innen. Fragen, wie „was ist eigentlich jeweils typisch für unser Land?“, „wie lernen wir jeweils in unseren Schulsystemen?“ oder „welche Hausordnungen gibt es in unseren Schulen?“ wurden diskutiert – hauptsächlich auf deutsch, wenn es komplizierter wurde auf englisch. Neben privaten Unternehmungen mit unseren dänischen Gastgebern haben wir als „deutsch-dänisches Projekt“ den königlichen Palast Christiansborg und – dazu im Kontrast - den selbstverwalteten und durch alternative Lebensweisen gekennzeichneten Stadtteil Christiana besichtigt. Einen ganzen Tag haben wir in Helsingör, außerhalb von Kopenhagen verbracht, um auf den Spuren von Hamlet in dem Schloss Kronborg zu wandeln – der Ort, an dem Shakespeare seine berühmte Tragödie stattfinden ließ. Auch einigen Museen statteten wir einen Besuch ab und haben dabei viele spannende Geschichten und Kunstwerke wahrnehmen können.
Alle haben nach dieser Woche über dicke Beine und platte Füße geklagt und doch sind wir uns allesamt einig eine wunderschöne Zeit mit vielen Eindrücken von unseren europäischen Nachbarn verbracht zuhaben.

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RysMUN 2017

Am 27. April startete das 5. RYSMUN in Kopenhagen und zehn Schülerinnen und Schüler unserer Schule aus der Q1 waren als Delegierte dabei: Lania Ali, Ilka Bielefeldt, Luisa Hilbrand, Jan Korsch, Lea-Marie Lamberty, Caitlin Lanfer, Luca Nölle, Leyla Ouahidi, Fabian Schmidt und Luca van Almsick.

An der Veranstaltung nahmen insgesamt 345 Schülerinnen und Schüler aus 8 Nationen teil. Neben natürlich vielen Dänen, schließlich veranstalteten sie die Konferenz, kamen die Teilnehmer aus Argentinien, Kanada, Ägypten, Indien, Russland, der Türkei und aus Deutschland. Da ist die Verständigungs- und Verhandlungssprache, ebenso wie in der UNO, Englisch. Unsere Schüler mussten also schwierige politische Verhandlungen auf Englisch nach den strengen Regeln der Diplomatie führen. Eine ist z. B., dass keine Personalpronomen verwendet werden dürfen, man also niemals "ich" oder "Sie" sagen darf. Die Anrede oder Selbstreferenz ist immer "der Delegierte von...". Und alle müssen Diplomatenkleidung tragen, also Anzug und Krawatte.

Neben dem eigentlichen RysMUN gab es auch andere Möglichkeiten die übrigen Teilnehmer zu treffen. Ein internationales Café sorgte für ein erstes Kennenlernen, aber es ergaben sich auch private Treffen.

Unsere Schüler haben sich in den Verhandlungen gut geschlagen und Luca Nölle ist sogar bester Delegierter in seinem Komitee geworden.

RysMUN ist eine etwas einfachere Version des Model United Nations. Die Idee dahinter ist, dass junge Menschen mit internationaler Diplomatie vertraut gemacht werden, so dass besser verständlich wird,  wie große politische Entscheidungen zustande kommen. Dieses geschieht, indem sechs der mächtigsten Komitees der Welt, wie z. B. der UNO-Sicherheitsrat, nachgestellt werden. Die Komitees beschäftigen sich mit einer großen Zahl von aktuellen Problemen auf der UNO-Agenda. UNEP beschäftigt sich mit der Problematik der geringer werdenden Wasserresourcen und Ökokatastrophen. UNHCR sucht Lösungen für die Flüchtlingskrise in Syrien. DISEC versucht einen Konsens zum Umgang mit atomaren Bewaffnung Irans zu finden und SPECPOL arbeitet an einer Regelung für den Umgang mit dem, was allgemein als Big Data bezeichnet wird. Der Security Council hat die aktuellen Krisen in der Welt zu lösen.

Wie wichtig diese Veranstaltung hier in Kopenhagen genommen wird ist wieder einmal an der Liste der Eröffnungsredner zu erkennen, die aus hochrangigen dänischen Politikern besteht.

Mogens Lykketoft ist aktuell ein Mitglied des dänischen Parlaments, war dänischer Außenminister und in den letzten 15 Monaten Präsident der UNO-Vollversammlung. Er hat in seiner Rede auf viele aktuelle Probleme in der Welt hingewiesen und man hat deutlich gemerkt, wie wichtig ihm das junge Publikum war, da dieses die Generation ist, die diese Probleme wird lösen müssen.

Pernille Fenger ist die Vorsitzende des Komitees UNFPA. Sie hat sehr bewegend von ihrer aktuellen Arbeit berichtet, die mit der Aufklärung von Frauen über Verhütung zu tun hat. Dieses kann man auf www.childmothers.org, #childmothers auf Twitter und Instagramm nachlesen.

Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder dabei sein dürfen!

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Dänemarkaustausch

Einige Schülerinnen und Schülern aus der Q1 sind für eine Woche in Dänemark, um am Austausch mit unserer Partnerschule, dem Rysensteen-Gymnasium teilzunehmen. Obwohl wir meinen, dass Deutsche und Dänen gar nicht so unterschiedlich sind, sind hier doch einige Dinge ungewohnt. Das beginnt schon mit den Mahlzeiten: Gegen 12 Uhr isst man "Frokost", was man mit "Frühkost" übersetzten könnte - also quasi unser Frühstück. Abends isst man dann "Middag".
Die Stadt ist wunderschön und bei dem grandiosen Wetter genießt man doppelt, dass Kopenhagen am Meer liegt.
Trotzdem wird hier auch gearbeitet. Die Austauschschüler gehen mit ihren Gastgebern zur Schule und nehmen am Unterricht Teil. Es ergeben sich immer wieder Debatten über die verschiedenen Schulsystee und die unterschiedliche Unterrichtsatmosphäre ("Wie, ihr habt freies WLAN für alle? Während des Unterrichts?"). In einer Wertedebatte werden die Unterschide in den Gesellschaften herausgearbeitet. Aber keine Angst, es wird auch nicht zu viel gearbeitet. Denn Kopenhagen will ja auch besichtigt werden. Ausflüge zur Carlsbergbrauerrei, nach Roskilde und nach Christiania stehen noch auf dem Programm.

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Rysmun 2016 - Teil 2

In diesem Jahr nehmen Schüler aus sieben Ländern am MUN teil. Neben den Dänen, die die Veranstaltung ausrichten, nehmen noch Schüler aus Kanada, Indien, Ägypten, Spanien, der Tükei und natürlich aus Deutschland teil.

Was machen wir hier eigentlich? Es geht um nichts geringeres, als die UNO nachzustellen und die Probleme der Welt zu lösen. Jeder Schüler ist einem Komitee zugeordnet, z. B. dem Sicherheitsrat oder einem Komitee, das sich mit Flüchtlingsfragen beschäftigt. In diesem Komitee vertritt derjenige die Position eines Landes, das nicht sein Heimatland ist, also unsere deutschen Schüler vertreten nie Deutschland. Lea Kalayci vertritt Palästina in einem Komitee, das Versucht den Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Syrien zu lösen. Esther Reichmann vertritt China im Sicherheitsrat. Im Komitee zur Rettung Kultureller Rechte und ethnischer Minderheiten vertritt Isabel Reckermann die Malediven und Klara Wyrobek Palästina.

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Rysmun 2016

Rysmun2016

Am Morgen vor der Eröffnung des 5. RYSMUN ist unseren Schülern noch etwas mulmig zumute. Sie haben sich zwar gut vorbereitet, aber die ungewohnte Kleidung - Diplomatenoutfit - und die noch unbekannte Arbeit in den Komitees macht den Morgen nicht so gemütlich - oder "hügelig" wie die Dänen sagen.

Teilnehmer in diesem Jahr vom Heinrich Heine sind sind folgende 10 Schülerinnen und Schüler der Q1: Lea Kalayci, Sarah Böseler, Isabel Reckermann, Esther Reichmann, Klara Wyrobek, Katharina Michnik, Marlene Großmann, Lukas Westermann, René Ocklenburg, Xenia Wissing.

Das Model United Nations (MUN) wird von unserer Partnerschule in Kopenhagen, dem Rysensteen Gymnasium, ausgerichtet. Diese Veranstaltung hat hier in Kopenhagen einen hohen Stellenwert, was man an der Prominenz der eingeladenen Redner erkennen kann. Dieses Jahr wurde die Eröffnung von dem ehemaligen Außenminister Dänemarks Martin Lidegaard und dem aktuellen türkischen Botschafter begleitet.

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RYSMUN

Fünf Schülerinnen und Schüler des Heinrichs-Heine Gymnasiums sind als Delegation nach Kopenhagen gereist, um am Model United Nations (MUN) teilzunehmen. Hier treffen sich Schüler aus der ganzen Welt, um die UNO nachzuspielen und reale Konflikte in der Welt zu diskutieren, in Komitees Vorschläge für Lösungen zu erarbeiten und in einer Generalversammlung zu verabschieden. Spannend ist dabei, dass man niemals sein eigenes Land vertritt und in dem Komitees auch die Position dieses Landes einnehmen muss, auch wenn sie nicht der eigenen Meinung entspricht. Zum Beispiel ist es vielleicht nicht einfach im Ukraine-Konflikt die Position Russlands einzunehmen, wenn sie nicht der eigenen Meinung entspricht.

Eröffnung der RYSMUN Tagung:

Die Schulleiterin unseres Partnergymnasium Gitte Transbol:

 

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