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Auslandsjahr in Irland 2021

Auslandsjahr in Irland 2021

Hi, ich bin Sarah, 16 Jahre alt und in der EF.

 

Ich bin seit Anfang Januar in Irland und Anfang Juni werde ich wieder zurück nach Deutschland kommen, somit sind meine unvergesslichen 5 Monate schon fast vorbei.

Ich wohne hier in Cobh, das ist im Süden von Irland und befindet sich auf der Insel Great Island in Cork Harbour. Cobh ist für die letze Anlegestelle vor dem Untergang der Titanic bekannt. Hier gibt es jetzt ein Museum und auch ein Denkmal. Cobh ist mit seinen 13.000 Einwohnern klein und ästhetisch, da es hier viele kleine und farbige Häuser gibt und alles nah am Wasser gelegen ist. Hier gibt es 3 große Supermärkte, dazu zählen übrigens auch Aldi und Lidl, mehrere Apotheken und ein paar kleine Läden im sogenannten „downtown“. Zudem gibt es auch noch einige Schulen.

Ich besuche die „Colaiste Muire“, die nur wenige Minuten von meinem Haus entfernt ist und wo man von manchen Klassenzimmern einen Blick aufs Meer hat. Die irische Schule ist grundsätzlich anders als die Deutsche. Meine Schule beginnt hier jeden Tag um 8:50 Uhr und endet um 15:35 Uhr. Die Unterrichtsweise unterscheidet sich sehr zu der in Deutschland. Der Lehrer redet fast die ganze Stunde und die Schüler machen sich viele Notizen. Meldungen gibt es hier kaum. Der Unterricht ist auch um einiges leichter und wenig Eigeninitiative ist gefragt. Hier gibt es in jedem Fach 2 Klausuren im Jahr, die werden hier „christmas exams“ und „summer exams“ genannt. Außerdem hat jede Schule in Irland eine eigene Schuluniform, was ich persönlich als sehr praktisch empfinde. Meine besteht aus einer schwarzen Hose, weißen Bluse und einem grauen Pullover mit Schulwappen. Der Rock wäre eine andere Alternative für Mädchen und die Jungen haben zusätzlich eine Krawatte.

Die Iren sind sehr höfliche und lockere Menschen, hier wird viel „Danke“ und „Bitte“ gesagt, dennoch haben die Iren einen Hang zum zu spät kommen und das Kleidungsstück Jeans ist nicht so sehr verbreitet :)) Außerdem nehmen die meisten Iren ihr Abendessen nicht zusammen ein, welches sehr gewöhnungsbedürftig für mich am Anfang war.

 

Meine Gastfamilie besteht aus einem Hund und 4 Personen: meiner Gastmutter, meiner Gastschwester und meinen zwei Gastbrüdern. Einer der Gastbruder, der ein Downsyndrom hat, liebt es Karaoke zu singen, das bringt immer gute Laune ins Haus. Meine Gastmutter kocht jeden Abend Essen für mich. Das irische Essen ist generell sehr einseitig and besteht aus den Grundnahrungsmitteln wie Fleisch und Kartoffeln.

 

Viele fragen sich bestimmt auch, warum ich überhaupt ein Auslandsjahr machen wollte, obwohl ich dann 5 Monate von meiner Familie und meinen Freunden getrennt bin... Mir war es sehr wichtig eigenständig zu werden. Zudem wollte ich auch gerne die Erfahrung sammeln, wie es ist in einem anderem Land zu leben, eine andere Kultur kennenzulernen und eine anders sprachige Schule zu besuchen.

Klar hatte Corona einen relativ großen Einfluss auf mein Auslandsjahr. Ursprünglich wollte ich nach Australien gehen, hatte dort sogar schon eine Schule, aber wegen Corona hatte Australien Keinen in das Land gelassen. So lief es bei vielen anderen Internationalen auch. Irland war dann das einzige mögliche Land, deshalb sind hier viele internationale Gastschüler. In meinem Jahrgang in der Schule sind wir ca. 25 internationale Schüler und somit haben wir auch viele internationale Klassen. Dieses hinderte mich natürlich daran irische Freunde zu finden, aber dennoch bereue ich es keinesfalls, dass ich mein Auslandsjahr trotz Corona gemacht habe. Ich konnte viele Freunde unter den Internationalen finden, die meisten sind dennoch deutsch. Zudem konnte in ich den ersten 3 Monaten meine Insel nicht verlassen, das wir ein Bewegungslimit von 5km hatten. Jetzt dürfen wir uns glücklicherweise in Irland bewegen. Am Wochenende unternehme ich dann gerne Ausflüge mit meinen Freunden. Wir gehen oft nach Cork City, welche die zweitgrößte Stadt in Irland ist, und nur 30 Minuten von mir entfernt ist, oder wir nehmen eine längere Strecke auf uns, um in andere kleine Stadt, zu Klippen oder auch zu anderen Stränden zu kommen.

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass meine fast vollendeten 5 Monate die schönsten Monate in meinen Leben waren. Ich habe so viele schöne Erfahrungen sammeln können und super gute Freunde finden können. Diese Zeit war wirklich unvergesslich und ich würde jeder Zeit wieder ein Auslandsjahr machen. Also... wenn ihr die Chance habt ein Auslandsjahr zu machen, macht es einfach, denkt nicht so viel darüber nach, denn ich bin mir sicher, dass es eine der wertvollsten Zeit in eurem Leben wird und ihr unglaublich viel für das Leben lernen werdet!

 

Beste Grüße aus Irland, slán

Sarah (17.05.2021)

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Besuch aus London am HHG

Das HHG und die Fachschaft Englisch freuen sich ganz besonders darüber, dass wir seit vergangenem September von der Fremdsprachassistentin Aamena Hussain aus London unterstützt werden. Frau Hussain begleitet unsere Englisch Lehrkräfte in den Unterricht und sorgt als Muttersprachlerin für viel Abwechslung, so dass die Schüler*innen die Fremdsprache absolut authentisch kennenlernen. In Kleingruppen werden sie besonders motiviert, Hemmungen beim Sprechen abzubauen. Außerdem vermittelt Frau Hussain viel Wissen aus erster Hand zu Kultur, Menschen und Alltag in englischsprachigen Ländern. 

Die Fachschaften Englisch, Französisch und Spanisch bemühen sich jedes Jahr um eine Fremdsprachassistenz, die über das Erasmus Programm und den Pädagogischen Austauschdienst organisiert wird. Die Assistenten*innen studieren meistens Deutsch in ihrem Heimatland und wollen später den Lehrberuf ergreifen. Sie bereichern unseren Unterricht ungemein, da sie als Muttersprachler*innen ihre Sprache und Kultur besonders motivierend vermitteln können. Das Fremdsprachassistenzprogramm unterstützt also eindeutig eines der großen Anliegen des HHG, sich weltweit zu öffnen und seine Schüler*innen interkulturell so zu fördern, dass sie sich in unserer globalisierten Welt immer besser zurechtfinden. 

Carolin Albers

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Maltesischer Sonnenschein im verregneten Nette

Globalisierung, Digitalisierung und zunehmende interkulturelle Kommunikation weltweit machen einen interaktiven und kommunikativen Fremdsprachenunterricht heutzutage unverzichtbar.

Deshalb nahm die Fachschaft Englisch mit viel Freude Kevin, Englischlehrer an der internationalen Sprachschule Education First und Muttersprachler aus Malta, für einen Schultag am HHG in Empfang. Er unterrichtete in unterschiedlichen Klassen, so dass die Schüler*innen viel Neues über das wunderschöne Malta, seine Kultur und Geschichte erfuhren.

Besonders interessant waren dabei für die Schüler*innen die ganz andersartigen Weihnachtstraditionen auf Malta. Der Unterricht wurde mit Film, Fotos und Musik gestaltet und bot dabei jedem*r Schüler*in die Gelegenheit, in der Fremdsprache zu kommunizieren und zu interagieren.

Am Ende jeder Stunde hatten die Schüler*innen Gelegenheit, Fragen zu allen möglichen Themen an Kevin zu richten, was sie auch begeistert taten. Nach dieser positiven Erfahrung freuen wir uns schon auf ein Wiedersehen und beabsichtigen, den Fremdsprachenunterricht mit Unterstützung durch Muttersprachler*innen in Zukunft weiter auszubauen.

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Internationale Klasse besucht Essener Dom

Goldene Madonna sorgt für glänzende Augen

Zusammen mit der TU Dortmund testet die Domschatzkammer eine spezielle Führung für Flüchtlingskinder und andere Jugendliche, die erst seit Kurzem in Deutschland leben. 30 Kinder und Jugendliche aus aller Herren Länder lernten so den Dom und den Domschatz kennen.
Link zum Artikel: http://www.bistum-essen.de/start/news-detailansicht/artikel/goldene-madonna-sorgt-fuer-glaenzende-augen.html
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Viel Lob von unseren niederländischen Besuchern

Am vergangenen Donnerstag und Freitag hatten wir am Heinrich Heine Gymnasium eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern aus den Niederlanden zu Besuch. Es handelte sich um eine Delegation von Mitgliedern der Schulleitungen mehrerer Gymnasien aus unserem Nachbarland. Die Gruppe hielt sich auf Einladung der Dortmunder Gymnasialschulleiter in unserer Stadt auf. Im vergangenen Jahr war es zu einem ersten Erfahrungsaustausch am „Christelijk College Groevenbeek“ gekommen.

Sehen Sie sich die eingebettete Bildergalerie online an unter:
https://heinrichheinedo.de/angebote/international#sigProId68cdc726f4

Die Gäste besuchten den Unterricht an unserer Schule und hatten Einblick in das Unterrichtsgeschehen der verschiedenen Jahrgangsstufen und der unterschiedlichen Fächern. Im anschließenden Gespräch wurde von allen Teilnehmern der hohe Standard und die angenehme Atmosphäre in unserem Hause betont. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass sich die Schulsysteme in beiden Ländern zwar deutlich unterscheiden, die Anforderungen an das pädagogische Handeln der Lehrerinnen und Lehrer aber sehr ähnlich sind. Hier wie dort stellt die eingeschränkte Nachhaltigkeit des Lernerfolges Herausforderungen an die Lehrkräfte. Auch das veränderte Leistungsverhalten unserer Schülerinnen und Schüler scheint ein grenzüberschreitendes Phänomen zu sein. Es wurde verabredet, in den kommenden Jahren den Erfahrungsaustausch zu intensivieren.

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Bunter Abend am Heinrich-Heine-Gymnasium

Als Start in das neue Schuljahr haben sich die Schülerinnen und Schüler der internationalen Klassen, deren Eltern, ihre Lehrerinnen und Lehrer, die Studierenden der TU Dortmund, die sie unterstützen, sowie die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die ihnen beim Deutsch lernen helfen, zu einem geselligen Abend getroffen.

Bei leckerem Essen aus aller Welt konnten alle miteinander ins Gespräch gekommen und sich näher kennenlernen.

Sehen Sie sich die eingebettete Bildergalerie online an unter:
https://heinrichheinedo.de/angebote/international#sigProId9bdf800088

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Gasteltern gesucht

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

im Zeitraum von Mitte September 2015 bis Mitte Januar 2016 sucht ein bolivianischer Austauschschüler eine Gastfamilie. Bei Interesse senden Sie mir bitte eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Dann können Sie weitere Detailinformationen und Erfahrungsberichte erhalten.

Mit freundlichem Gruß

Sebastian Winter
(Koordination Auslandsaufenthalt)

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