Coaching

Coaching (5)

Das Coaching-Projekt

Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
Galileo Galilei 

Galileo

 

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die dazu führen, dass Schüler und Schülerinnen Probleme mit den Anforderungen haben, die die Schule an sie stellt. Diese reichen von persönlichen Schwierigkeiten bis zu regelrechtem Lernversagen in Stresssituationen.

Deshalb gibt es seit etwa fünf Jahren das Coaching-Projekt an unserer Schule, das Schülern und Schülerinnen helfen soll, trotzdem erfolgreich die Schullaufbahn zu absolvieren. Es gibt bisher nur wenige ähnliche Projekte im RP Arnsberg.

Individuelle Ziele der Schüler im Coaching-Projekt können z.B. sein:

  • Realistische Einschätzung des aktuellen Leistungsstandes
  • eigene Ziele (durchaus längerfristig ) zur Verbesserung
  • stecken und kleine Schritte zur Realisierung erarbeiten
  • Stärken verstärken und Ressourcen aktivieren
  • gemeinsam mit dem Coach Lernstrategien verfolgen
  • Motivation, Selbstwirksamkeit, Selbstverstärkung, Selbstverantwortung, Selbstreflexion stärken
  • Leistungen in einzelnen Fächern steigern
  • die Versetzung schaffen
  • Unterstützungsnetzwerke aufbauen (z.B. Eltern, Lernpaten)
  • eine  sinnvolle weitere Schullaufbahn überdenken
  • usw… usw

Kurzum: Steigerung des Selbstvertrauens, mehr Freude am Lernen, effektiveres und erfolgreiches Arbeiten.

Die Projektleitung bestimmt, wer in das Projekt aufgenommen werden kann, da die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze begrenzt ist. Vorschläge für  die Aufnahme werden von den Klassenlehrern bzw. den Förder- und Erprobungs-stufenkonferenzen unterbreitet.

Die Schüler und Schülerinnen werden von  Lehrern und Lehrerinnen gecoacht, die sich freiwillig für diese Arbeit zur Verfügung stellen.

Der Coachlehrer ist für jeden in das Projekt aufgenommenen Schüler, seine Eltern, ggf. auch für die Lernpaten in allen wichtigen Fragen der erste Ansprechpartner. Er benötigt  möglichst umfassende Informationen über die Entwicklung seines Coachschülers, daher informieren die Kollegen/ Kolleginnen den Coach möglichst zeitnah über alle wichtigen Auffälligkeiten (Fehlen, Unpünktlichkeit, Minderleistungen in Klassenarbeiten, Tests, Beteiligung am Unterricht, Allgemeinverhalten).

Der Coach trifft sich mit dem Schüler/ der Schülerin lx pro Woche zu einem Entwicklungsgespräch; die Ergebnisse/ Vereinbarungen werden im Protokoll festgehalten.

Für jeden Schüler/jede Schülerin wird eine Betreuungsmappe angelegt, die der Schüler/ die Schülerin selbst führt und zu allen Gesprächen mitbringt.

Die beiden besprechen den allgemeinen Terminplan des Schülers/ der Schülerin, um wichtige Arbeitszeiten festzulegen. Die Arbeit mit einem Wochenplan wird, wenn dem Schüler/ der Schülerin noch nicht bekannt, erklärt, die Schüler füllen den Plan künftig alleine aus und bringen ihn in seiner Mappe zu den Besprechungen mit.

Die Eltern der Coachschüler werden zu Gesprächen eingeladen, nach anfänglichen Treffen bzw. bei Terminschwierigkeiten können die Elterngespräche ggf. auch telefonisch erfolgen. Wichtig ist aber die Einbindung der Eltern in den gesamten Betreuungsprozess für den Informationsfluss. Darüber hinaus sollen die Eltern auch bestimmte Aufgaben beim Coaching übernehmen (z.B. Einhaltung der vereinbarten Arbeitszeiten, Pünktlichkeit, Arbeitsmaterialbereitstellung, ggf. Überprüfung der Vokabeln etc.).

Sie zeichnen auch wichtige Vereinbarungen in der Betreuungsmappe ab. Diese Mappe kann, wenn es gewünscht wird, auch einen eigenen Korrespondenzteil enthalten, falls eine schriftliche Kommunikation mit den Eltern über das Vereinbarungsprotokoll hinaus sinnvoll erscheint.

Der Coach bespricht im Zweifelsfall auch Schwierigkeiten in der Arbeit mit den Lernpaten, gibt ihnen  Arbeitstipps und zeichnet, wie die übrigen Beteiligten, die Schwerpunkte der Lernpatenarbeit auf dem Formblatt ab.

Ebenso kann es wichtig sein, mit dem Klassenlehrer/ der Klassenlehrerin und den Fachlehrern zu sprechen bzw. das Gespräch zwischen diesen und dem Schüler/ der Schülerin zu vermitteln.

Beendigung des Coachings:

  •  der Schüler hat seine Ziele erreicht, kann eigenständig weiterarbeiten
  • die Noten stehen so gut wie fest-
  • oder aber: z.B. bei Unzuverlässigkeiten Brief an die Eltern über ein vorzeitiges  Ausscheiden

Für  weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Dr. Birger Backhaus (Projektleiter und Koordinator für individuelle Förderung)

Ingrid Kleiböhmer ( Projektleiterin und Mittelstufenkoordinatorin)

 

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Das Coaching-Projekt am HHG

Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
Galileo Galilei 

Galileo

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die dazu führen, dass Schüler und Schülerinnen Probleme mit den Anforderungen haben, die die Schule an sie stellt. Diese reichen von persönlichen Schwierigkeiten bis zu regelrechtem Lernversagen in Stresssituationen.

Deshalb gibt es seit etwa vier Jahren das Coaching-Projekt an unserer Schule, das Schülern und Schülerinnen helfen soll, trotzdem erfolgreich die Schullaufbahn zu absolvieren. Dieses Projekt ist zur Zeit noch einzigartig im RP Arnsberg.

Individuelle Ziele können sein:

  • Realistische Einschätzung der aktuellen Situation
  • eigene Ziele (durchaus längerfristig ) und kleine Schritte zur Realisierung erarbeiten
  • Stärken verstärken und Ressourcen aktivieren
  • gemeinsam mit dem Coach Lernstrategien verfolgen
  • Motivation, Selbstwirksamkeit, Selbstverstärkung, Selbstverantwortung, Selbstreflexion stärken
  • Leistungen in einzelnen Fächern steigern
  • die Versetzung schaffen
  • Unterstützungsnetzwerke aufbauen (z.B. Eltern, Lernpaten)
  • eine sinnvolle weitere Schullaufbahn überdenken
  • usw... usw

Kurzum: Steigerung des Selbstvertrauens, mehr Freude am Lernen, effektiveres und erfolgreiches Arbeiten.

Die Projektleitung bestimmt, wer in das Projekt aufgenommen werden kann, da die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze begrenzt ist. Vorschläge für die Aufnahme werden von den Klassenlehrern bzw. den Förder- und Erprobungsstufen-konferenzen unterbreitet.

Die Schüler und Schülerinnen werden von Lehrern und Lehrerinnen gecoacht, die sich freiwillig für diese Arbeit zur Verfügung stellen.

Der Coachlehrer ist für jeden in das Projekt aufgenommenen Schüler, seine Eltern, ggf. auch für die Lernpaten in allen wichtigen Fragen der erste Ansprechpartner. Er benötigt möglichst umfassende Informationen über die Entwicklung seines Coachschülers, daher informieren die Kollegen/ Kolleginnen den Coach möglichst zeitnah über alle wichtigen Auffälligkeiten (Fehlen, Unpünktlichkeit, Minderleistungen in Klassenarbeiten, Tests, Beteiligung am Unterricht, Allgemeinverhalten).

Der Coach trifft sich mit dem Schüler/ der Schülerin 1x pro Woche zu einem Entwicklungsgespräch; die Ergebnisse/ Vereinbarungen werden im Protokoll festgehalten.

Für jeden Schüler/jede Schülerin wird eine Betreuungsmappe angelegt, die der Schüler/ die Schülerin selbst führt und zu allen Gesprächen mitbringt.

Die beiden besprechen den allgemeinen Terminplan des Schülers/ der Schülerin, um wichtige Arbeitszeiten festzulegen. Die Arbeit mit einem Wochenplan wird, wenn dem Schüler/ der Schülerin noch nicht bekannt, erklärt, die Schüler füllen den Plan künftig alleine aus und bringen ihn in seiner Mappe zu den Besprechungen mit.
Die Eltern der Coachschüler werden zu Gesprächen eingeladen, nach anfänglichen Treffen bzw. bei Terminschwierigkeiten können die Elterngespräche ggf. auch telefonisch erfolgen. Wichtig ist aber die Einbindung der Eltern in den gesamten Betreuungsprozess für den Informationsfluss. Darüber hinaus sollen die Eltern auch bestimmte Aufgaben beim Coaching übernehmen (z.B. Einhaltung der vereinbarten Arbeitszeiten, Pünktlichkeit, Arbeitsmaterialbereitstellung, ggf. Überprüfung der Vokabeln etc.).

Sie zeichnen auch wichtige Vereinbarungen in der Betreuungsmappe ab. Diese Mappe kann, wenn es gewünscht wird, auch einen eigenen Korrespondenzteil enthalten, falls eine schriftliche Kommunikation mit den Eltern über das Vereinbarungsprotokoll hinaus sinnvoll erscheint.

Der Coach bespricht im Zweifelsfall auch Schwierigkeiten in der Arbeit mit den Lernpaten, gibt ihnen Arbeitstipps und zeichnet, wie die übrigen Beteiligten, die Schwerpunkte der Lernpatenarbeit auf dem Formblatt ab.

Ebenso kann es wichtig sein, mit dem Klassenlehrer/ der Klassenlehrerin und den Fachlehrern zu sprechen bzw. das Gespräch zwischen diesen und dem Schüler/ der Schülerin zu vermitteln.

Beendigung des Coachings:

  • der Schüler hat seine Ziele erreicht, kann eigenständig weiterarbeiten
  • die Noten stehen so gut wie fest
  • oder aber: z.B. bei Unzuverlässigkeiten Brief an die Eltern über ein vorzeitiges Ausscheiden

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ingrid Kleiböhmer ( Projektleiterin und Mittelstufenkoordinatorin)

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Am HHG geht kein Schüler verloren.

Diesem hohen Anspruch versuchen wir durch ein sehr weit entwickeltes Konzept der individuellen Förderung gerecht zu werden. Die intensivste Form der Förderung ist das sogenannte Lerncoaching. Einzelne Schülerinnen und Schüler werden ganz individuell von einem Coach, einer hierfür speziell ausgebildeten Lehrkraft, betreut und angeleitet. Das HHG ist bisher eines der wenigen Gymnasien, die dieses erfolgreiche Förderkonzept anbieten.

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Das Coaching – Projekt am HHG (Version 1)

Es ist ein Konzept zur individuellen Förderung


  • für Schüler/innen in besonderen Lebensphasen (z.B. besondere Familienverhältnisse durch Trennung der Eltern, Tod eines nahen Verwandten, Krankheit )
  • Wiederholer/innen
  • neu aufgenommene Schüler/innen
  • verhaltensauffällige Schüler
  • lernschwache Schüler/innen
  • unmotivierte Schüler/innen

→ für alle, die extreme Leistungsdefizite zum Zeitpunkt der Förderkonferenz haben bzw. verhaltensauffällig sind und von den Förderkonferenzen für das Projekt vorgeschlagen werden.

In Extremfällen beginnt das Coaching sofort zu Schulbeginn nach den Sommerferien,
im Normalfall aber direkt nach den Förderkonferenzen.

Die Ziele sind für die einzelnen Schüler/innen(sehr individuell): z.B.

  • Absicherung der Schullaufbahn bei Wiederholern
  • Leistungssteigerungen in einzelnen Fächern
  • Versetzung schaffen
  • unauffälliges Verhalten
  • Verbesserung der mündlichen Leistungen

Ziel für die Schule:

  • Reduzierung der Sitzenbleiber
  • Sicherung des Schulerfolges möglichst vieler Schüler/innen („Komm mit Initiative")

Das Projekt war zunächst angedacht zur intensiven Betreuung von Mittelstufenschülern/innen, in Ausnahmefällen auch für Schüler/innen der Klassen 6,
in letzten Schuljahr wurden aber recht viele Schüler/innen aus der Stufe 6 in das Projekt mit aufgenommen, da wir viele Problemschüler in dieser Stufe hatten.

Das Konzept wird getragen von einem Team von Lehrern/innen, die sich freiwillig für diese Unterstützung der Schüler/innen zur Verfügung stellen.

  • die Lehrkräfte erklären sich (individuell sehr unterschiedlich) für die Betreuung von 1 bis maximal 5 Schülern bereit
  • schriftliche Hilfen, d.h. die Formblätter für die Betreuungsmappen, sind auf dem 1. Rechner im Lehrerarbeitsraum und im e-center (unter: Kollegium) hinterlegt.

Der Coach ist für jeden Schüler, seine Eltern, ggf auch für die Lernpaten in allen wichtigen Fragen der erste Ansprechpartner.
Der Betreuungslehrer braucht möglichst umfassende Informationen über die Entwicklung, daher

informieren die Kollegen/ Kolleginnen den Coach (s. auch Formblatt) möglichst zeitnah über alle wichtigen Auffälligkeiten (Fehlen, Unpünktlichkeit, Minderleistungen in Klassenarbeiten, Tests, Beteiligung am Unterricht, Allgemeinverhalten).

1. Zusammenarbeit Coach und Coachee:
→ es finden statt


  • Lernstrategiegespräche
  • lösungsorientierte Beratungsgespräche
  • persönlichkeitsfördernde Beratungsgespräche

individuelle Ziele können sein:

  • Lösungsorientierter Beratungsansatz (keine fachliche Förderung)
  • Realistische Einschätzung der aktuellen Situation

→ eigene Ziele (durchaus längerfristig ) und kleine Schritte zur Realisierung erarbeiten

  • Stärken verstärken und Ressourcen aktivieren
  • Gemeinsam Lernstrategien erarbeiten
  • Motivation, Selbstwirksamkeit, Selbstverstärkung, Selbstverantwortung, Selbstreflexion stärken
  • Leistungen in einzelnen Fächern steigern 
  • die Versetzung schaffen
  • Unterstützungsnetzwerke aufbauen (z.B. Eltern, Lernpaten)
  • eine sinnvoll akzeptierte weitere Schullaufbahn einschlagen

Die Arbeitsweise der Coaches:

  • neue/andere Rolle in der Arbeit mit dem Schüler:

  • Grundbedingung dafür sind:

  • gute offene Atmosphäre
  • Vertraulichkeit schaffen
  • ausschließlich Zuhörer und Berater
  • ggf. Verschwiegenheit

 

  • anderes Verhalten/andere Gesprächsmuster als im Unterricht:

 

  • persönliche Anteilnahme
  • Bewertungsfreiheit
  • Toleranz

Gespräche mit den Schülern

Was „bringt" das Lerncoaching?

  • Erkennen von individuellen Potenzialen und die Fähigkeit, diese zu nutzen
  • führt weg von Denkblockaden und Blackouts
  • führt hin zu effektiven Lerntechniken
  • hilft bei der optimalen Organisation und Strukturierung von Lernprozesse
  • bringt die Schüler dahin, sich persönliche Ziele zu setzen und diese schrittweise zu erreichen
  • führt zu mehr Motivation und Lernfreude
  • hilft bei der Bewältigung von Prüfungsängsten
  • führt zur Stressreduktion und zu mehr Erfolgserlebnissen
  • ermöglicht lerntypgerechtes Arbeiten

Kurzum:

Das Lerncoaching führt weg vom Problem und hin zur Lösung.

Im Einzelnen:

Für jeden Schüler/jede Schülerin wird eine Betreuungsmappe angelegt, die der Schüler/ die Schülerin selbst führt und zu allen Gesprächen mitbringt.
Ein „Probeexemplar" wird jedem Betreuungslehrer zur Verfügung gestellt.

Der Coach findet weitere wichtige Informationen u.a. in den Förderprotokollen der Förderkonferenzen.

Der Coach trifft sich mit dem Schüler/ der Schülerin 1x pro Woche zu einem Entwicklungsgespräch; möglichst zu fixen Terminen, die Ergebnisse/ Vereinbarungen werden im Protokoll festgehalten.


z.B. bei lernschwachen Schülern:
Die beiden (Coach und Schüler) besprechen den allgemeinen Terminplan des Schülers/ der Schülerin, um wichtige Arbeitszeiten für die Schule festzulegen.

Die Arbeit mit einem Wochenplan wird, wenn dem Schüler/ der Schülerin noch nicht bekannt, besprochen, der Schüler füllt den Plan künftig alleine aus und bringt ihn in seiner Mappe zu den Besprechungen mit.

Alle im folgenden erwähnten Gespräche mit den Kommunikationspartnern finden in Absprache mit dem Coachee statt.

Mögliche Struktur eines Beratungsgesprächs:


1. Einstieg

Allgemeines: ......
Wie geht es dir heute?
z.B. Wie war die letzte Woche für dich?
Worüber möchtest du heute mit mir sprechen?
Mein Wunsch ist, dass wir ...

2. Klärung der Situation

„Siehst du für dich in (der Situation/ ......) das Problem (wo/ welches)?"

3. Sammlung von Handlungsmöglichkeiten und Auswahl einer

Lösung
„Was könntest Du tun?"
„Wie könntest Du das erreichen?"
Lass uns mal Ideen sammeln.
→ Was willst du konkret in der nächsten Woche machen/ändern...

4. Unterstützungsangebot klären

Wobei brauchst du Hilfe?
Wer kann dir helfen?
Kann ich dir helfen?
Wie kann ich /können deine Eltern/.... dir helfen?

5. Lösung konkret

Was machst du als nächstes?
Was machst du wann .... mit wem ....?
..... ich werde ....
Besprich das mit deinen Eltern und sie werden ....
Bis zum nächsten Treffen .....
Wie kannst du /Wie können wir erkennen, ob du das Gewünschte erreicht hast?
Wer kann/ soll das auch erkennen? (Eltern, Mitschüler, Fachlehrer)

6. Evaluation

Ziel erreicht: → Schlussfolgerung: Verhaltensänderung beibehalten

Ziel nicht errreicht: → Was muss anders gemacht werden? (zeitlich/ inhaltlich/ personal/ methodisch)?

2. Zusammenarbeit Coach – Eltern


Die Einbindung der Eltern in den gesamten Betreuungsprozess ist uns sehr wichtig.
Die Eltern werden zu regelmäßigen Gesprächen eingeladen, nach anfänglichen Treffen bzw. bei Terminschwierigkeiten können die Elterngespräche ggf. auch telefonisch erfolgen.
Darüber hinaus sollen die Eltern auch angehalten werden, bestimmte Aufgaben beim Coaching zu übernehmen:

  • z.B. Einhaltung der häuslichen Arbeitszeiten,
  • Erziehung zur Pünktlichkeit,
  • Arbeitsmaterialbereitstellung,
  • ggf. Überprüfung der Vokabeln etc,
  • sie füllen wöchentlich oder nach anderen Absprachen mit dem Coach das Elternformular aus.
  • Sie zeichnen auch wichtige Vereinbarungen in der Betreuungsmappe ab. Diese Mappe kann, wenn es gewünscht wird, auch einen eigenen Korrespondenzteil enthalten, falls eine schriftliche Kommunikation mit den Eltern über das Vereinbarungsprotokoll hinaus sinnvoll erscheint.

3. Zusammenarbeit Coach und Klassenlehrer/innen/Fachlehrer/innen


  • Es kann wichtig sein, mit Fachlehrern zu sprechen bzw. das Gespräch zwischen diesen und dem Schüler/ der Schülerin zu vermitteln.
    (der Coach führt ggf. „interne „ Gespräche, z.B. Schüler xy meldet sich nächste Std. bei der HS bitte Drannehmen
  • bittet um besondere Beachtung seines Coachees (Smiley, Strichliste Rückkopplung vor/nach der Std bzgl Beteiligung etc)
  • In späteren Phasen wird der Schüler/die Schülerin die Gespräche selbstständig führen und dem Coach Bericht erstatten.
  • Der Coach bestimmt in Absprache mit allen Beteiligten (vor allem dem Klassenlehrer) die Verpflichtungen für den Besuch des Silentiums.

Wichtig:

Die Betreuungslehrer nehmen den Klassenlehrern nicht Aufgaben weg, sondern unterstützen deren Arbeit, da sie nur die schwierigsten „Fälle" betreuen, die Klassenlehrer haben somit mehr Zeit, um sich intensiv um die übrigen Schüler ihrer Klasse zu kümmern.

4. Zusammenarbeit Coach – Lernpate


  • Der Coach bespricht im Zweifelsfall auch Schwierigkeiten in der Arbeit mit den Lernpaten, regt z.B.Gespräche mit den Fachlehrern an
  • gibt Arbeitstipps und zeichnet ggf wie die übrigen Beteiligten die Schwerpunkte der Lernpatenarbeit auf dem Formblatt ab.

5. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen


  • Sozialarbeiter
  • Psychologische Beratungsstelle
  • Hochbegabtenbetreuer

Beendigung des Coachings


Schüler hat seine Ziele erreicht
kann eigenständig weiterarbeiten
die Noten stehen so gut wie fest

Oder aber: z.B. bei Unzuverlässigkeiten
Brief an die Eltern über vorzeitiges Ausscheiden

Gesamtevaluation am Ende des Schuljahres:

Fragebögen: Schüler, Eltern, Lehrer

Problembereiche:

  • Bedarf an Coachingplätzen größer als das Angebot
  • längst nicht alle Kollegen wollen sich beteiligen
  • Entlastung der Kollegen/innen
  • Schüler arbeiten nicht intensiv genug an ihren Zielen
  • generell: Unzuverlässigkeit der Schüler
  • Eltern nehmen ihre Aufgaben nicht hinreichend wahr
  • fehlendes Fortbildungsangebot für die beteiligten Lehrer
  • zu geringe Unterstützung durch Klassen- und Fachlehrer wg. z.B. Zeitmangel
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