Begabtenförderung

Drehtürmodell Empfehlung

Hier lesen Sie/ lest ihr einen Erfahrungsbericht von Sanja Rüdiger aus der 6d zu ihrer Teilnahme am Drehtürmodell der Jahrgangsstufe 6. In diesem Modell zur Begabtenförderung verfassten die TeilnehmerInnen in einer wöchentlichen Doppelstunde des 2. Halbjahres eigenständig eine Facharbeit zu einem Thema ihrer Wahl und holten die verpassten Unterrichtsinhalte selbstständig nach.

„Am Anfang waren alle in unserer kleinen Gruppe von 8 Kindern sehr aufgeregt. Doch uns wurde alles gut erklärt. Nachdem wir uns die Erklärungen angehört hatten, war die Aufregung erst einmal weg. Doch dafür hatten wir nun ein anderes großes Thema im Kopf und zwar mussten wir uns ein Thema für unsere Facharbeit überlegen. Nach und nach hatten wir alle eine super Idee, die wir später auch umsetzten.
Manche Themen waren sehr aktuell wie zum Beispiel der Klimawandel, andere Themen wurden nach den eigenen Interessen ausgesucht, ein Beispiel dafür ist Hockey. Zunächst fingen wir alle mit der Recherche an. Wenn wir etwas nicht wussten, durften und sollten wir immer Frau Emmel fragen. Aber wir haben auch gerne unseren Nachbarn gefragt, egal ob wir ihn kannten oder nicht.
Generell war die Stimmung gelassen. Dafür gab es verschiedene Gründe: Einer war, dass wir uns alle gut verstanden haben. Ein anderer war, dass wir wussten, dass es für diesen Kurs keine Noten gab, wir also ganz entspannt an die Arbeit gehen konnten.
Nach und nach fiel uns das Arbeiten am Computer leichter, wir waren richtig auf unsere Mitschüler und Computer eingespielt. Wir schrieben weiter und weiter und schließlich stellten wir unsere Facharbeiten fertig. Dann fingen wir an, unsere Präsentationen vorzubereiten, denn am Ende des Drehtürmodells sollten wir alle unsere Facharbeit vorstellen.

An diesem Abend waren wir alle sehr aufgeregt. Wir hatten ein Buffet aufgebaut und lauschten gespannt allen Vorstellungen. Alles klappte super und als Frau Emmel uns fragte, ob wir – falls die Möglichkeit bestünde – erneut an einem solchen Projekt teilnehmen würden , antworteten alle mit einem „JA“. Denn uns hatte die Zeit zusammen sehr viel Spaß gemacht. Wir waren fast schon ein bisschen traurig, dass wir jetzt nicht mehr an diesem besonderen Programm teilnehmen werden.“